Batterie laden

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    • Batterie laden

      Hallo zusammen,

      ich hab mich jüngst mal gefragt, wie ihrs denn so haltet mit Batterien nachladen....bei mir sieht die Sache nämlich folgendermaßen aus:

      ich brauch meinen Deutz so ungefähr alle 1 bis 2 Wochen für ungefähr 30 - 60 Minuten. Das heißt dann meistens 1 - 2 mal starten (in den Wald fahren, aufladen, heimfahren :D). So ungefähr alle 5 bis 6 Wochen mache ich dann die Batterie raus und häng sie ans Ladegerät. Was meint ihr....zu oft? gerade richtig?

      Wie ist eure Erfahrungen mit den Treckern, die ja doch öfters mal geraume Zeit stehen, bevor sie bewegt werden?

      Liebe Grüße und immer eine Handbreit Diesel im Tank wünscht euch

      Martin
    • Hallo
      ich habe für meinen Fuhrpark ca 16-18 Fahrzeuge ein Batterieerhaltungs-
      ladegerät angeschaft. Im Sommer besteht keine Veranlassung die Batterien zuladen. Die Fahrzeuge werden öfter bewegt. Aber im Winter
      kommen alle Fahrzeuge nacheinander ans Ladegerät. Ich muß sagen sehr Gute Erfahrung mit diesem Gerät. Es ist ein Gerät wie es unsere
      Feuerwehr verwendet.

      MfG Willi Schuth
      Schwarze Finger sind des Oldtimerschraubers Größtes Glück!!!!!!!
    • RE: Batterie laden

      Hallo

      das Nachladen im Sommer ist überflüssig. Im Winter, wenn man wieder länger vorglühen muss, kann es schon vorkommen, dass die LiMa die Batterie nicht ausreichend läd. Du brauchst die Batterie aber nicht ausbauen, um sie zu laden. Am Anlasser an der Klemme 30 (das dicke Kabel von der Batterie) kannst Du auch das Ladegerät anschliessen. Ich habe das Problem dadurch gelöst, dass ich eine Drehstromlichtmaschine aus einem Golf eingebaut habe. Seither muss ich auch im Winterhalbjahr die Batterie nicht mehr nachladen.
      Gruß Werner

      Ein guter Schlepper besteht nicht nur aus PS allein; Qualität zeigt sich in den Einzelheiten!
    • RE: Batterie laden

      Moin Martin,
      also als verkehrt sehe ich ein Batterieerhaltungsladegerät nicht an.
      Denn es ist egal,ob Sommer oder Winter,laden und entladen hält jede batterie frisch. Achten mußt du aber,das du kein Batterieerhaltungsladegerät für Gelbatterien nimmst, das hat unsere Batterie vom Rasenmähertraktor gerade in den Himmel gejagt.
      Im Winter ist es aber jedenfalls ratsam so ein Gerät anzuschließen.

      Gruß Mölli
    • Hallo Martin,

      gerade Bleiakkus nehmen eine Tiefentladung übel.
      Die Spannung eines 12V Akkus (normalerweise beträgt die Akkuspannung ca. 13,8V bei geladenem Akku) sollte nicht unter 11V sinken.
      Ist in Deinem Traktor keine Drehstromlichtmaschine verbaut, kann es sein, dass der Ladestrom nicht ausreicht.
      Bei Drehstromlichtmaschinen wird der Akku schon im Leerlauf ausreichend geladen.
      Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, macht ein Erhaltungsladungsgerät schon Sinn.
      Wichtig ist, dass der Akku nicht immer mit einem Schnelladergerät geladen wird.

      Gruß
      Johannes
    • Hallo ihr alle

      Sag mal Martin ist deine Lichtmaschine defekt oder warum lädst du deine Batterie so oft??? Im normalen regelmäßigen Gebrauch (ich nutze meinen Schlepper auch nur 1-2 mal die Woche) brauch mann die Batterie nicht zu laden, das übernimmt doch die Lichtmaschine. Mit dem laden von Batterien, und auch mit Ladeerhaltung (bei der Feuerwehr) habe ich eine nicht so gute Meinung. Wenn eine Batterie geladen wird dann fängt sie üblicherweise an zu gasen Ladeerhaltung hin oder her. Das heist du musst irgendwann destiliertes Wasser nachschütten und wenn man das öfters macht ist die Batterie irgendwann hin (verdünnt). Meine Meinung ist: Batterie im Sommer normal im Schlepper lassen und nicht laden. Im Winter bei nichtgebrauch des Schleppers ausbauen in den Keller stellen und einen ganz kleinen Verbraucher anschließen z.B. eine 12V Kfz Uhr die sorg dafür, daß die Batterie "arbeiten" muß und entläd sie nicht zu schnell. Nach ein paar Wochen dann mal über Nacht ans Ladegerät hängen so bleibt die Batterie frisch und hält sich besser
      Drumm prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht mehr Hekta findet
    • Hallo Olwes
      schreib mal deine Meinung nieder über negative Erfahrung bei der
      Erhaltungsladung bei Batterien, z. B. bei der Feuerwehr usw. (Batterien
      gasen beim aufladen) was deine Meinung ist. Bei mir gast die Batterie garnicht und brauche noch nicht einmal die Batteriestopfen zu entfernen bei der Erhaltungsladung. Vieleicht kann ich noch etwas
      lernen, ich lasse mich gerne überzeugen.

      MfG Willi Schuth

      PS: Man wird so alt wien Kuh, und lernt immer noch dazu!!!! :D :D
      Schwarze Finger sind des Oldtimerschraubers Größtes Glück!!!!!!!
    • @ owles

      Wieso sollte sich die Batteriesäure verdünnen ?

      Wenn die Batterie gast verdunstet das Wasser/ Wasserstoff aus der Säure , die Säure konzentriert sich somit höher , grob gesagt wird sie ätzender , da sie nicht mehr so verdünnt ist .

      Wenn du nun aqua dest. nachfüllst , tust du nichts anderes als die Säure wieder auf die normale konzentration zu verdünnen .

      Die tatsache das Wasserstoff ausgast und nur Wasser nachgefüllt wird tut nichts zur Sache , da Wasser zu 2 teilen aus Wasserstoff und zu einem Teil aus sauerstoff besteht
      ( wollte nur mal zeigen , dass ich in Chemie trotz dem vielen schlafen auch was behalten habe ) :D

      nobi
      Ein Deutz fährt mit Diesel und nicht mit TÜV !
      Bin ich ölig , bin ich fröhlich !
    • Hallo Olwes,

      da muss ich aber ein Veto einlegen.
      Bleiakkus gasen erst ab einer bestimmten Spannung, ab ca 13,8V bei einem 12V Blei-Akku.
      Gute Ladeerhaltungsgeräte schalten den Ladestrom rechtzeitig ab oder liefern einen so geringen Strom, der die Spannung nicht über einen kritischen Wert steigen lässt.

      Gruß
      Johannes
    • Gut gebe mich geschlagen. Aber wenn dann richtig:
      Auch wenn es inzwischen viele wartungsfreie Batterietypen gibt, muss der Flüssigkeitsstand in den Zellen regelmäßig kontrolliert werden. Die Zellen sind mit einem Gemisch aus Schwefelsäure (ca. 37%) und Wasser gefüllt. Durch elektrolytische Zersetzung kann das Wasser in Form seiner Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff als Gas entweichen. Dieser Verlust muss durch Auffüllen von destilliertem Wasser ausgeglichen werden. Unreines Wasser, dazu zählt in diesem Fall auch Leitungs- und Mineralwasser, würde die Batterie innerhalb kurzer Zeit unbrauchbar machen. Schlecht arbeitende Spannungsregler der Lichtmaschine begünstigen die Zersetzung des Wassers und machen einen hohen Wartungsaufwand der Batterie erforderlich.

      Die Spannung des Spannungsreglers sollte vor allem für wartungsfreie Autobatterien idealerweise bei 14,2 Volt liegen. Liegt die Reglerspannung höher, verliert die 100% wartungsfreie Batterie schnell zu viel Wasser, was sich negativ auf ihre Lebensdauer auswirkt, liegt sie darunter wird sie eventuell nicht richtig voll, was ebenfalls ihre Lebensdauer verkürzt. Da sie dann zu viel ihrer Kapazität aufwenden muss und zusätzlich noch eine erhöhte Gefahr von für die Batterie schädlicher Sulfatierung besteht. Bei einer nicht wartungsfreien Batterie kann die Reglerspannung auch höher liegen, sollte aber auch hier keine 14,8 Volt erreichen.

      Starterbatterien sollten auch nicht über längere Zeit (mehrere Wochen) ohne sie zu laden stehen gelassen werden. Müssen sie doch einmal über längere Zeit stehen, mindestens die Batterie davor vollladen. Starterbatterien haben üblicherweise eine hohe Selbstendladung, zudem besteht beim Stehenlassen der Batterie - ohne sie zu laden - eine erhöhte Gefahr von schädlicher Sulfatierung. Zu langes Stehenlassen schadet daher der Batterie. Die Spannung der Batterie sollte auf keinen Fall unter 11,8 Volt abfallen, sonst droht die Gefahr einer Tiefenentladung, die der Batterie ebenfalls sehr schadet und worauf sie in Zukunft auch nicht mehr ihre volle Nennkapazität zur Verfügung stellen kann.

      Die Ladespannung sollte bei etwa 15 - 25°C im Bereich von 13,8 bis 14,4 Volt liegen. Der Ladestrom sollte idealerweise ein Zehntel der Batteriekapazität betragen und besser ein Drittel der Kapazität auch nicht übersteigen.

      Die Gasungsspannung liegt bei etwa 14,4 Volt und sollte beim Laden vor allem bei 100% wartungsfreien Starterbatterien nicht überschritten werden.

      Die Klemmspannung kurz nach dem Beenden der Ladung einer so eben vollgeladenen Starterbatterie, wird von der Ladespannung zuerst schnell auf etwa 13,2 Volt und von da ab langsamer bis auf etwa 12,7 Volt abfallen.

      Die ungefähre Kapazität kann an einer Starterbatterie auch an der noch verfügbaren Klemmspannung in etwa abgeschätzt werden. Die Spannung wird dazu direkt an der über mehrere Stunden unbelasteten Batterie gemessen.


      Klemmspannung Ungefähre Kapazität
      12,65 V 100 %
      12,45 V 75 %
      12,24 V 50 %
      12,06 V 25 %
      11,89 V 0 %


      Das Verfahren gibt nur dann eine halbwegs verwertbare Kapazitätsangabe, wenn die Batterie nicht hochohmig geworden ist. Oder durch etwa Zellenschluss, die Ruhespannung generell unter der Nennspannung liegt. Eine hochohmige Batterie erkennt man daran, dass sie beim Laden sehr schnell "voll" ist (also keinen Strom mehr annimmt), die Spannung aber sofort - auch bei Entnahme kleiner Ströme - wieder zusammenbricht. Ist die Starterbatterie dagegen noch in Ordnung, sollte sie auch problemlos und ohne dass dabei die Spannung zu stark einbricht, für ein paar Sekunden das in etwa 3 fache ihrer Nennkapazität an Strom liefern können.

      Bei nicht wartungsfreien Ausführungen (solchen mit Schraubstopfen) kann auch ein Säureheber mit Aräometer zur Kapazitätsprüfung verwendet werden.
      Säuredichte Ungefähre Kapazität
      1,28 kg/dm³ 100 %
      1,25 kg/dm³ 50 %
      1,18 kg/dm³ 0 %

      Sicherheitshinweise:

      Beim Abklemmen der Batterie zuerst den Minuspol, und dann den Pluspol. Beim Anklemmen in umgekehrter Reihenfolge.

      Beim Laden mit Batterieladegerät, Verschlussstopfen entfernen, Achtung: Funkenbildung vermeiden (nicht Rauchen) Explosiongefahr, da Knallgas entsteht.

      Kinder von Batterien fernhalten

      Batteriesäure ist stark ätzend, deshalb Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. Nicht kippen, da durch die Entgasungsöffnungen Säure austreten kann

      Säurespritzer im Auge sofort mit kaltem Wasser gut ausspülen, danach sofort Augenarzt aufsuchen
      Drumm prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht mehr Hekta findet
    • Hallo,

      gegen ein Erhaltungsladen spricht überhaupt nichts bzw. es schadet der Batterie nicht und eine nahezu 100% Kapazität der Batterie ist gewährleistet.

      Ich betreue beruflich große USV Anlagen unter andrem auch stationäre Notstromdiesel.Bei diesen Anlagen werden die Starterbatterien ständig mit einer Spannung von 2,23V pro Zelle geladen, das bedeutet bei 6 Zellen einer Starterbatterie 13,4 V.

      Heute hat eine Starterbatterie eines Notstromdiesels (Deutz 6 Zylinder) schlapp gemacht und das nach 8 Jahren. Ist denke ich ein gutes Alter für eine Batterie.

      Wichtig ist, wie beriets in den voherigen Beiträgen erwähnt, die Einhaltung der Ladespannungen bei Bleiakkumulatoren.

      Erhaltungsladung: 2,23V pro Batteriezelle.
      Starkladespannung: 2,4V pro Zelle.
      Tiefentladespannung: 1,8V pro Zelle

      Mit der Tiefentladespannung ist der Spannungswert gemeint unter den die Bleibatterie nicht entladen werden soll. ( 1,8 X 6 Zellen = 10,8V)
      Ist die Batterie bis zu der o.g. Tiefentladespannung entladen sollte sie mit 2,4 V pro Zelle geladen werden; Ladezeit 10 Stunden mit einem Zehntel der Batteriekapazität als Nennstrom. Beispiel: Batteriekapazität 120 AH diffidiert durch 10h = 12A Ladestrom.

      Mit normalen Handelsüblichen Ladegeräten ist es sehr selten möglich die Ladespannung von 2,23V auf 2,4V umzustellen.

      Sollte jemand die Möglichkeit haben Bleiakkumulatoren so laden zu können, steigt die Lebesdauer bedeutend; vor allem soll die Batterie nie unter die Tiefentladespannung entladen werden.

      Diese Werte gelten nur für offene BLEIAKKUMULATOREN und nicht für Bleigelbatterien die in letzter Zeit auch in kleineren PKWs verbaut werden. Bei diesen Batterien gelten andere Spannungswerte.
    • Moin Deutz-Fahrer,

      eine leere Starterbatterie ist immer das letzte was man haben muss, wenn man eben den Schlepper braucht. Lange Zeit habe ich mir mit einem einfachen Batterieladegerät (Aldi) geholfen, aber so richtig gut fand ich das nie. Das sind immer so Dauerstromfresser, und eine ordentliche Ladekennlinie haben die auch nicht.
      Ich hatte noch vom Segeln eine alte Solarzelle übrig, die ich mir aufs Garagendach gelegt habe. Einfach die Leitung durchs Fenster und einen Laderegler votronic.de/index.php/de/produ…ausfuehrung-sr/sr-100-dig dazwischen und schon wird die Batterie ständig gepuffert. Ladeschluss ist bei dem Regler bei 14,0 Volt. Das ist meines Erachtens bestens.
      Jetzt brauche ich nur noch die Solarzelle vom Regler trennen und die Batterieklemmen abnehmen und kann darauf wetten eine volle Batterie unter der Haube zu haben.
      Solarzellen bringen im Vergleich zu Transformator gespeisten Ladegeräten absolut reinen Gleichstrom. Das mögen Bleibatterien am liebsten und selbst alte tiefenentladene Batterien wurden damit schon wieder wachgeküsst. So geschehen bei mir auf dem Boot. Licht vergessen auszumachen und erst Wochen später gemerkt. Ich dachte mir das war es wohl mit der Batterie. Licht ausgeschaltet und die Batterie der Solarzelle vom Boot überlassen. Im Frühjahr war die Batterie wieder randvoll und der Boschdienst meinte nach einem Test 98% Leistung :thumbsup:
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      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167
    • Über Batterien gibt es soviel zu erzählen, soviel Unterschiede, soviel Philosophien...

      Wenn es nur darum geht, die Lebensdauer der Starterbatterie zu verlängern und immer eine startbereite Batterie zu haben, ist einem mit 2 Dingen bestens geholfen:

      1. Ein Spannungsmessgerät
      2. Ein elektronisch geregeltes Ladegerät mit IUoU... Kennlinie (Nicht das gute alte schwere Trafoladegerät von 1980 mit 10A aus dem Baumarkt mit W Kennlinie)
      Mit dem Spannungsmessgerät misst man die Batteriespannung, und zwar nachdem die Batterie 24 Stunden nicht entleert oder geladen wurde.

      Ist das Messergebnis bei über 12,5V ist alles gut, und man braucht nichts zu machen.
      Ist das Messergebnis bei unter 12,5V hängt man das Ladegerät über Nacht an die Batterie, macht es am nächsten Morgen ab und misst nach ein paar Wochen wieder.

      Bei Aldi gibt es jedes Jahr wieder Ladegeräte, für unter 20 Euro liefern die 4 Ampere, das reicht zum Nachladen locker, denn die Hauptladung übernimmt ja die Lichtmaschine.
      Ein Messgerät für 10 Euro ist für die Zwecke auch völlig ausreichend.

      Erhaltungsladegeräte sind mit Vorsicht zu genießen.
      Erstens haben manche viel zu hohe Ladeendspannungen, da verkocht dann tatsächlich nach und nach das Wasser.
      Die Bleiplatten im Elektrolyt der Batterien sulfatieren beim Laden, umso öfter ich lade desto mehr sulfatieren die Platten also, umso schneller wird die Batterie unbrauchbar.
      Das Erhaltungsladegerät verbraucht Strom, und in manchen Fällen nicht gerade wenig. Mein Vater hatte mal eins, womit er seine Motorradbatterie überwintert hat.
      Habe aus Spaß mal nachgemessen wieviel Strom dabei verbraucht wird, mit dem Ergebnis dass eine neue Batterie günstiger ist, als das Erhaltungsladegerät zu benutzen.

      Um der Sulfatierung beim Laden entgegen zu wirken, gibt es diese umstrittenen "Megapulsa", fast jedes bessere elektronische Ladegerät liefert aber auch zum Gleichstrom einen gewissen Wechselstromanteil im HF-Bereich, welcher den Sulfatschlamm an den Platten brechen soll, womit verhindert wird, dass sich diese zusetzen.
      Da gibt es viele Meinungen drüber, ob es Hokuspokus ist oder nicht, aber in vielen Versuchen hat es sich tatsächlich als lebensverlängert für die Batterie herausgestellt.
    • Moin,

      ich habe auch durchwachsene Erfahrungen gemacht. Ich habe ein Erhaltungsladegerät, das "Fahrzyklen" simulieren soll, mit sehr komplexem Aufbau. Das hat bisher jede Batterie geschrottet, weil es bis auf 14,69 V lädt.

      Neuerdings lade ich mit einem c-tek (10A), wobei ich zum Nachladen immer den 13,8V-Modus verwende, damit ist ein Überladen oder Ausgasen ausgeschlossen.

      Ist die Batterie bis zu der o.g. Tiefentladespannung entladen sollte sie mit 2,4 V pro Zelle geladen werden; Ladezeit 10 Stunden mit einem Zehntel der Batteriekapazität als Nennstrom. Beispiel: Batteriekapazität 120 AH diffidiert durch 10h = 12A Ladestrom.
      Üblicherweise läßt sich - wenn überhaupt - nur die Spannung verändern.
      Für die gleichzeitige Begrenzung von Spannung und Strom wird ein sog. Labornetzteil benötigt. (Wollte ich immer schon einmal ausprobieren, aber bin nie dazu gekommen.) Leider sind die Dinger nicht billig, wenn sie hohe Ströme abgeben können.

      Im Sommer sollte ein Nachladen allerdings unnötig sein. Und im Winter sollte ein oder zwei Mal auch reichen. Und auch meine Traktoren stehen bisweilen wochenlang unbewegt herum. Und erst recht der Minibagger, der steht gerne auch mal ein halbes Jahr nur herum.

      USV Anlagen
      Die meisten USVs haben aber AGM-Akkus, weil nur diese die ungeheuren Entladeströme (im Notstromfall) aushalten können. Und trotz modernster Elektronik zur Ladung und nur ganz seltenen Betriebes halten diese Akkus auch nur begrenzt. (Wobei ich festgestellt habe, daß sie länger halten, wenn die Raumtemperatur niedriger ist. ;) )

      Probleme hatte ich bisher nur mit dem DX 4.51 im Winter. Wenn er nicht gleich anspringt und man zu lange orgelt, dann geht die Batterie in die Knie. Ja, ich weiß, besser wäre ein zweites Vorglühen, aber ich bin oft einfach zu ungeduldig.
      Und ich vermute, daß die Turbos wegen der geringeren Verdichtung im Winter generell schlechter anspringen, und die Batterie ist wohl auch nicht mehr "taufrisch", sondern eher 12+ ^^

      Viele Grüße

      dfk
    • Hallo Marc in eckigen Klammern,

      Götz hat gerade eine etwas unkonventionelle Methode vorgestellt, um eine geladene Batterie sicherzustellen. Warum mußt Du nun gerade erklären, daß das alles Mumpitz ist, denn

      [Marc] schrieb:

      Wenn es nur darum geht, die Lebensdauer der Starterbatterie zu verlängern und immer eine startbereite Batterie zu haben, ist einem mit 2 Dingen bestens geholfen:


      Ein Spannungsmessgerät

      Ein elektronisch geregeltes Ladegerät mit IUoU...
      Das hat mit Götz' Vorschlag nichts zu tun, wirkt nicht so übertrieben fachkundig, und den Ladezustand mit einem Voltmeter prüfen zu wollen, ist so stümperhaft, wie es nur eben geht. Von mir aus kann jeder ein Voltmeter in sein Armaturenbrett einbauen, wenn er meint, daß mehr Anzeigen besser sind als weniger. Nur den Ladezustand der Batterie (oder irgendetwas anderes Nützliches) kann er damit nicht ermitteln. Das ist seit einigen Jahrzehnten bekannt, so daß ich mich wundere, mit welcher Hartnäckigkeit der Unfug mit der Spannungsmessung immer und immer wiedergekäut wird.

      Gruß
      Michael
    • Moin,

      in einem früheren Auto hatte ich versuchsweise 'mal ein Amperemeter. Da hat der Zeiger aber ständig vibriert, was 1. unglaublich genervt hat, und 2. dazu führte, daß kein brauchbarer Wert ermittelt werden konnte. Also Geldverschwendung...

      Lasca34 schrieb:

      Nur den Ladezustand der Batterie (oder irgendetwas anderes Nützliches) kann er damit nicht ermitteln.
      Ganz grob vielleicht doch. Ich hatte einst im Käfer meiner Mutter so etwas verbaut (umschaltbarer Drehzahlmesser), da konnte ich dann sofort feststellen, ob die Batterie wieder einmal tiefentladen war. Da sie sehr wenig gefahren ist, kam das im Winterhalbjahr immer mindestens einmal vor. Aber der hatte auch noch eine Gleichstromlichtmaschine...

      Der m.E. einzig brauchbare Weg wäre ein Säuredichtemesser. Anhand der Säuredichte läßt sich der Ladungszustand erkennen; und manche Fehler auch, aber eben nicht der Gesamtzustand der Batterie.

      Viele Grüße

      dfk
    • [Marc] schrieb:

      Über Batterien gibt es soviel zu erzählen, soviel Unterschiede, soviel Philosophien...

      Wenn es nur darum geht, die Lebensdauer der Starterbatterie zu verlängern und immer eine startbereite Batterie zu haben, ist einem mit 2 Dingen bestens geholfen:

      1. Ein Spannungsmessgerät
      2. Ein elektronisch geregeltes Ladegerät mit IUoU... Kennlinie (Nicht das gute alte schwere Trafoladegerät von 1980 mit 10A aus dem Baumarkt mit W Kennlinie)
      Mit dem Spannungsmessgerät misst man die Batteriespannung, und zwar nachdem die Batterie 24 Stunden nicht entleert oder geladen wurde.

      Ist das Messergebnis bei über 12,5V ist alles gut, und man braucht nichts zu machen.
      Ist das Messergebnis bei unter 12,5V hängt man das Ladegerät über Nacht an die Batterie, macht es am nächsten Morgen ab und misst nach ein paar Wochen wieder.

      Bei Aldi gibt es jedes Jahr wieder Ladegeräte, für unter 20 Euro liefern die 4 Ampere, das reicht zum Nachladen locker, denn die Hauptladung übernimmt ja die Lichtmaschine.
      Ein Messgerät für 10 Euro ist für die Zwecke auch völlig ausreichend.

      Erhaltungsladegeräte sind mit Vorsicht zu genießen.
      Erstens haben manche viel zu hohe Ladeendspannungen, da verkocht dann tatsächlich nach und nach das Wasser.
      Die Bleiplatten im Elektrolyt der Batterien sulfatieren beim Laden, umso öfter ich lade desto mehr sulfatieren die Platten also, umso schneller wird die Batterie unbrauchbar.
      Das Erhaltungsladegerät verbraucht Strom, und in manchen Fällen nicht gerade wenig. Mein Vater hatte mal eins, womit er seine Motorradbatterie überwintert hat.
      Habe aus Spaß mal nachgemessen wieviel Strom dabei verbraucht wird, mit dem Ergebnis dass eine neue Batterie günstiger ist, als das Erhaltungsladegerät zu benutzen.

      Um der Sulfatierung beim Laden entgegen zu wirken, gibt es diese umstrittenen "Megapulsa", fast jedes bessere elektronische Ladegerät liefert aber auch zum Gleichstrom einen gewissen Wechselstromanteil im HF-Bereich, welcher den Sulfatschlamm an den Platten brechen soll, womit verhindert wird, dass sich diese zusetzen.
      Da gibt es viele Meinungen drüber, ob es Hokuspokus ist oder nicht, aber in vielen Versuchen hat es sich tatsächlich als lebensverlängert für die Batterie herausgestellt.
      Moin Marc,

      die amtierende Starterbatterie in meinem Boot ist jetzt seit 13 Jahren eingebaut und hängt seit dem an der Solarzelle.
      Einmal im Jahr prüfe ich den Säurestand und fülle gegebenenfalls destilliertes Wasser nach.
      Mal ehrlich, welche Starterbatterie wird schon 13 Jahre alt und funktioniert noch super.
      Das tolle an diesem Ladesystem ist, dass es auch dort eingesetzt werden kann wo kein Stromanschluss ist.
      Wer ein Verdeck oder Kabine hat befestigt die Solarzelle einfach darauf. Etwas Tageslicht reicht schon aus um die Batterie zu kitzeln.
      Und noch was, eine voll geladene Batterie kann nicht kaputtfrieren, denn die Schwefelsäure einer voll geladenen Batterie gefriert erst bei -69°.
      Das ist in unseren Breiten wohl eher nicht zu erwarten.
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167