gebrauchter Luftkipper

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    • gebrauchter Luftkipper

      Moin.
      Ich habe Ende letzten Jahres einen Luftkipper von nem Kumpel geschenkt bekommen.
      Dieses Jahr haben wir angefangen, ihn umzubauen und abzuwracken.
      Bis jetzt haben wir den Mistaufbau runter genommen und zum Schrotthandel gefahren. Da kamen gut 500 kg bei zusammen. Der Aufsatz war total krumm.

      Letztes Wochenende haben wir dann 8 gute gebrauchte Zwillingsreifen aus der Nähe von Celle geholt und montiert, da die alten teilweise schon sehr zerschlissen waren und unterschiedliche Reifengrößen montiert waren.

      Bald gehen wir bei den Radlagern und der Bremse bei. Er soll von 1-Kreis auf 2-Kreis umgerüstet und es sollen neue Bremsbeläge montiert werden.

      Zum Holzfahren hatten wir ihn nun auch schon eingesetzt. Anbei ein paar Bilder.

      PS: vielleicht weiß jemand mehr über diesen Anhänger, da auf einem am Aufbau angebrachten Schild etwas von FLUGHAFEN HAMBURG steht.

      MfG: DX 120 AS
      Bilder
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    • Hallo DX,

      ich hoffe du hast einen Frontlader oder sonstige Hilfsmittel zum Beladen. Es scheint mir, daß der Anhänger ziemlich hochgebaut (großer Abstand zwischen Rädern und Kipperboden) ist, wohl weil die Drehpunkte beim seitlichen Kippen nicht so weit aussen liegen.

      Aber wie heißt es: Einem geschenkten Gaul....;)

      Gruss
      Kurt
      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KurtD30S ()

    • Moin.
      Das stimmt natürlich.
      Ein Hanomag mit Frontlader ist zum Glück in unserem Besitz und steht zum Aufladen zur Verfügung.
      Das Vollschmeißen des Anhängers mit Holz geht aber auch ohne FL-Schlepper ganz gut und die Kastenmaße sind halt nicht schlecht und wie du schon sagst, für lau..
      Unser 5,7 Tonner ist natürlich handlicher und besser zu Beladen. Das stimmt natürlich. Dieser Kipper passt nur wesentlich besser zum DX.
      MfG: DX 120 AS
    • Moin.
      @ KurtD30S: Das war von mir auch nicht böse gemeint. Habe es auch nicht negativ aufgenommen.

      @ 3607: Als der Mistaufbau noch drauf war, haben wir ihn mal mit Mais voll geknallt. Da war die Pneumatik dann aber leider am Ende. Wir werden den Anhänger irgendwann von Grund auf neu Instandsetzten. Dann bekommt er auch noch zusätzliche Aufsatzklappen, damit dann mehr Holz rauf passt.

      @ Arne K.: Ich vermute auch, dass er dem Flughafen Hamburg gehört hat. wollte mit dem Bil aber erwirken, dass sich villeicht jemand an diesen oder ähnliche Anhänger an Flughäfen erinnert und mir Auskunft über Verwendungen dort und evtl. über das Fabrikat machen kann.
      PS: Das Typenschild konnte ich leider noch nicht entziffern. Bin da aber noch stehts bemüht und werde es bald mal versuchen leserlich zu machen.

      MfG: Max
    • Moin.
      Heute war ich bei unserem Anhänger und habe das Typenschild abgebaut.
      Anschließend habe ich es gereinigt und siehe da, man konnte sogar noch fast alles Eingestanzte erkennen.

      Hersteller: Schomäcker-Fahrzeugbau Hamburg
      Baujahr: 1962
      Nutzlast: 9000 kg.
      Und eine nur vierstellige Fahrgestellnummer.

      Habe dann auch mal im Netz gegoogelt. Schomäcker-Fahrzeugbau ist jetzt PALFINGER. Da also gleich mal angerufen und zu einem Meister durchgestellt worden. Der war super freundlich und schaut mal in alten Unterlagen nach und will sich wieder bei mir melden (habe dem die Fahrgestellnummer gegeben)
      Vielleicht kann er mir noch ein paar Daten oder vielleicht sogar noch Bilder etc.liefern. Ich bin mal gespannt.

      MfG: Dx 120 AS
    • Moin.
      In den letzten Wochen hat sich an der Technik unseres Kippers wieder einiges getan. Es wurden viele Ersatzteile bestellt und bereits vorhandene eingebaut.

      So wurde die alte, verbogene und meines Erachtens nach eh zu schwache Deichsel gegen eine maßangefertigte REGENSBURGER Y-Zuggabel getauscht.
      Weiter wurde begonnen die Bremstrommeln abzuziehen und die Bremse zu insten. Wie man auf den Bilder erkennen kann, hat der Abzieher in etwa eine Spannweite von einem Meter. Das Abzeihen war nur mit zwei Mann möglich.
      Dann ging es weiter. Die Radbremszylinder wurden erneuert und die 2-Kreis-Bremsanlage wurde eingebaut. Anschließend stand ein Bremsentest an. Soweit zufriedenstellend.

      Im kommenden Jahr wird dann auch noch die Optik auf Vordermann gebracht. Aber alles zu seiner Zeit.
      Im nächsten Monat muss bei unserem DX erstmal der Motor überholt werden.
      Anbei noch Bilder vom aktuellen Zustand des Anhängers.

      MfG: Max
      Bilder
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    • RE: gebrauchter Luftkipper

      Hallo ,
      also die Arbeit die du da leistest , ist wirklich top und nicht leicht !
      Habe auch schon einiges in dieser Richtung gemacht ,
      deswegen wollte ich mal fragen , ob sich die Arbeit überhaut lohnt ,
      da geht ja mal schnell der ein oder andere Euro über den Tisch für
      Ersatzteile wie Bremsventile , Zuggabel , Bremszylinder , Bremsbeläge etc.
      Aber trotzdem respekt das du dich der Herausforderung stellst , ihn fit machst ,
      und nicht mit 40Km/h und Kernschrott hintendran Durch die gegend fährst ,
      so wie es genug andere tut !

      P.s Schöne Werkstatt !

      mfg kai
      Gott bewahre uns vor Eis und Schnee , und vor Trecker von IHC !
    • Moin.

      @DeutzDavid:
      Unser Dx haut leider am 5. und 6. Zylinder deutlich Öl raus. Ein Meister meinte, dass bei den 913er-Motoren eh bei 7000 Betriebsstunden eine Motorüberholung anstünde. Unser DX hat gut 9800 Betriebsstunden auf der Uhr. Wird also leider auch mal Zeit. Dafür ist dann auch das Thema Motor wieder abgehakt. Tut zwar kurz im Geldbeutel weh, aber auf lange Sicht ist es eine gute Investition wie ich finde. Und so teuer ist es nun auch wieder nicht Kolben und Zylinder etc. zu wechseln.


      @deutzkai:
      Das ist halt alles so eine Sache. Glaube bei vielen Dingen ist es so, dass man als Außnestehender sagen würde, dass sich das nicht lohnt. Für mich ist es halt Hobby und Hobby muss was kosten ;-).
      Den Arbeitslohn und die Zeit darf man nicht rechnen.
      Ich habe den Anhänger ja geschenkt bekommen und bis jetzt knapp 1600€ investiert. Bis er fertig ist gehen noch mal nicht ganz 900€ rein. Also habe ich theoretisch für gut 2500€ einen "neuen" Anhänger. Von daher geht es noch wie ich finde. Ist aber durchaus Ansichtssache und außerdem macht mir und meinem Vater das Schrauben viel Spaß.
      Mein Fazit ist, dass es sich in den Meisten Fällen durchaus lohnt. Man weiß vor allem immer was man hat.

      PS: in der Werkstatt sind wir leider nur Gast.


      Danke für das Lob.



      MfG: Max
    • Hallo DX120 AS ,

      Schade für dich ;( , das mit der Werkstatt mein ich :evil: , aber da kann man nur froh sein das man bekannte hat , bei denen man die Wekstatt mal besuchen darf , und nicht draussen in Wind und Wetter schrauben muss !
      Ja , da mit der Zeit und dem Stundenlohn muss ich dir vollkommen recht geben , das muss man einfach als Hobby sehen !

      Wünsche euch noch viel Spaß bei euerm "Projekt" und frohes Schaffen , weiter so !

      Mfg kai
      Gott bewahre uns vor Eis und Schnee , und vor Trecker von IHC !
    • Moin.
      Wir haben wieder eine Kleinigkeit am Anhänger erneuert. Diesmal haben wir die alten, teilweise schon gebrochenen Auflageleisten der Kippbrücke auf dem Rahmen erneuert. Der Rahmen wurde an dieser Stelle entrostet, grundiert und anschließend lackiert. Die bestellten Eichenleisten wurden passend gefräst und angeschraubt.

      Hier noch ein paar Bilder dazu:

      MfG: Max
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DX 120 AS ()

    • Grüss dich Max,

      mit Interesse verfolge ich wie gut du diesen Anhänger wieder instandsetzt. Mich würde mal interessieren wie die auf dem angehängten Bild rot markierten Bereiche auf der Rückseite, also von der Achsenmitte aus gesehen aussehen, sprich wie geht das von dem Keil übers Bremsgestänge zu dem Druckluftzylinder?

      Ich hatte bisher meist nur an den BPW Achsen zu tun und die waren da etwas anders. Vielen Dank im voraus.

      Gruss
      Kurt
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      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KurtD30S ()

    • Moin.

      Danke für dein Lob.

      Ich versuche mal das Prinzip der ich meine sog. "Ziehkeilbremse" zu erklären.

      Zunächst einmal zu den von dir rot makierten Teilen. Das obere Teil, bzw. rechte Teil ist der Nachsteller. Dieser sorgt dafür, dass die Bremsbeläge gleichmäßig an der Bremstrommel anliegen. Der Nachsteller wird mechanisch oben und unter mittels Ringschlüssel verstellt. Er dreht sich also auseinander.

      Das untere, bzw. linke Teil ist schon die "Ziehkeileinheit" mit den umschließenden Lagerrollen.

      Wird die Bremse betätigt, so fährt der Druchluftzylinder aus und verdreht das Bremsgestänge über eine Art Umlenkhebel (blau eingekreist). Durch das Ausfahren des Druckluftzylinders wird das Gestänge "kürzer" (gelbe Pfeile). Der Ziehkeil wird also mechanisch in die Rollen gezogen und drückt dadurch die Bremsbacken auseinander.
      Ich hoffe, dass ich es etwas erläutern konnte.
      Anbei nochmal ein Bild, welches vielleicht zum besseren Verständnis beiträgt.
      MfG: Max
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