Stihl 032 AV --- keine Kettenschmierung

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    • Stihl 032 AV --- keine Kettenschmierung

      Hallo,

      seit kurzem funktioniert bei meiner Motorsäge Stihl 032 AV die Kettenschmierung nicht mehr. Der Schmieröltank ist natürlich voll.

      Die Dosierschraube (zuvor auf Maximalförderung) kann ich zwischen den Extremen hin und her stellen, jedoch bewirke ich keine Änderung.

      Ich achte stets auf sauberes Kettenöl, weswegen mich eine Verstopfung verwundern würde. Das Öl-Loch am Schwert sowie das Auslass-Loch an der Säge sind frei.

      Was könnte das Problem sein? Gibt's Möglichkeiten, die Sache selbst zu beheben? Oder steckt im Innern der Säge ein komplizierter Förder-Mechanismus?

      Vorab vielen Dank für Tipps, viele Grüße,
      Jan
    • RE: Stihl 032 AV --- keine Kettenschmierung

      Hallo Jan,

      ich denke auch, dass, wie Harald bereits geschrieben hat, die Pumpe defekt sein dürfte. Sehr oft verharzen aber die Leitungen und auch die Pumpen mit den neuen umweltfreundlichen Kettenölen. Besonders wenn die länger mal gestanden haben setzen sich die Leitungen zu. Da hilft nur Ausbau und Reinigung und vor der Stillegung das Spülen mit einem nicht verharzenden Öl.

      Ich würde erst mal reinigen und dann sehen, ob die Pumpe es nicht doch noch tut. Dazu muss der Öltank demontiert werden.

      Grüßle
      Obrschwob
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...

      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)

      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)

      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Moin Jan,

      so wie Obrschwob schon geschrieben hat, kann es an den umweltfreundlichen Ölen, ich nenne sie Biokettenöl,liegen.

      Kenn das Problem auch, denn immer im Frühjahr wollte meine Stihl nicht anspringen.

      Öfter mal zwischendurch anwerfen und dann läuft es schon.

      Brackelmann
    • Hallo,

      zunächst vielen Dank für Eure Antworten!

      Am Verharzen liegt es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, da die Säge noch erfolgreich Öl gefordert hat zu Beginn desselben Tags; von einer zur nächsten Minute war Schluss mit Schmierung, was auf einen Defekt der Ölpumpe, zumindest aber deren Ausfall schließen lässt.

      In der Bedienungsanleitung hab' ich nun eine Explosionszeichnung gefunden: Die Ölpumpe sitzt wohl unmittelbar hinter dem Kettenrad. Und da ich das etwas eingelaufene Kettenrad ohnehin bald ersetzen wollte, werde ich im selben Zug versuchen, die Ölpumpe auszubauen und zu prüfen.

      Was mir noch gekommen ist: Der Ausfall kam, als ich mit dem 45 cm-Schwert gearbeitet hab', welches eigentlich ne Nummer zu lang ist. Jedoch war die Förderung wie auch bei Arbeiten mit dem Standard-35 cm-Schwert auf maximal eingestellt; daran sollte es ja dann nicht liegen können?

      Viele Grüße, Jan
    • Oberschwob
      wie soll mann den den Öltank ausbaun können :D


      Die Ölpumpe ist ein simples Teil was aus grad mal 3 Teilen besteht
      die findest du unter der Kuplung ;)

      die sieht ungefähr so aus


      in der mitte geht die Kurbelwelle durch und da sitzt eine Plastikschnecke dazwischen die greift in die Kuplungsglocke und in das zu sehende Zahnrad


      mehr ist das nicht

      mach mal die Glocke und die Kuplung ab und bau sie mal aus

      meist ist die Plastikschnecke rundgedreht

      MfG
      Tobias
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tobi's 5006 ()

    • Hallo Tobias,

      ja, ich muss Dir recht geben, denn der Öl-Tank ist mit dem Gehäuse ein Stück. Die Pumpe sieht aber anders aus, als die gezeigte - zumindest nach der Explosionszeichnung der ETL.

      Grüßle
      Obrschwob
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...

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    • die Bilder sind glaubich von ner 260

      ich hab einfach Ölpumpe gegooglet ;)

      ich wollte nur das Prinzieb zeigen ;)
      ich denke auch das die der 032 anderst aussieht, aber dier Ort der Pumpe und die Arbeitsweise ist bei allen Sägen gleich ;)
      MfG
      Tobias
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    • Hallo,

      nachdem ich Obrschwob mit dem Demontieren des Kettenrads schon genervt hab', konnte ich letztlich feststellen, dass dies in der Bedienungsanleitung bestens beschrieben und mittels Anschlagschraube und Spezialschlüssel überhaupt kein Problem ist :) Nun hört es allerdings auf, unproblematisch zu sein...

      Fakt ist, dass das Stirnrad halbwegs unversehrt ist, die Schnecke aber komplett festgebrannt war im Deckel.

      Ein kurzer Anruf beim Stihl-Händler meines Vertrauens (welcher das jetzt nicht mehr ist) ergab eine fernmündliche Diagnose, dass dies bestimmt aufgrund aktivierter Kettenbremse passiert sei und bei der 032 AV electronic quickstop einem finanziellen Totalschaden gleichzusetzen ist, da mit Sicherheit auch die Ölpumpe selbst Schaden genommen hätte und ohnehin keine originalen Neu-Ersatzteile mehr erhältlich seien.

      Fakt ist, dass die Kettenbremse (sie sitzt bei der 032, sofern überhaupt vorhanden, im Kettenraddeckel) nicht aktiviert war, als der Schaden aufgetreten ist. Ein Heißlaufen aufgrunddessen wäre ohnehin nicht möglich, da sie so fest greift, dass sich die Kette keinen Millimeter mehr bewegen kann. Zudem würde die Wärme dann nicht an der Schnecke entstehen...

      Fakt ist aber auch, dass die Schnecke verschmort ist. Ich frage mich nun ernsthaft, wie das passieren konnte. Mein Verdacht: Die Ölpumpe ist aufgrund eines anderen Defekts ausgefallen, daraufhin ist die Schneidgarnitur extrem heiß geworden (was ich letztlich bemerkt habe) und erst dann ist die Schnecke geschmort? Kennt jemand die übliche Ursache für eine geschmorte Schnecke? Ich hatte zuletzt eine halbwegs dicke Eiche mit 47-cm-Schwert gefällt, aber sehr gequält hat sich die 032 AV nicht...

      Wie kann ich überprüfen, ob die Ölpumpe noch funktioniert? wenn ich den Antrieb (gegen UZS) mit nem Finger drehe, strömt oben kein Öl aus; vielleicht einfach zu kurz bzw. zu langsam gedreht? Ne Bohrmaschine konnte ich nicht aufsetzen, da das Bohrfutter zu eng ist....

      Ersatzteile (ggf. gebraucht oder nachgebaut) scheint es massig zu geben. Problematisch ist dieser Deckel, in welchem die Schnecke klebt, doch auch den gibt's immer mal wieder.

      Von nem Totalschaden muss ich hoffentlich nicht ausgehen, oder? Motortechnisch ist die Säge bislang absolut fit. Mich stimmt einfach misstrauisch, dass o.g. Händler Sägen dieses Alters und dieser Leistungsklasse durchaus für ca. 300 Euro gebraucht verkauft. Ich denke eher, ich soll mir dort eine neue kaufen und gleichzeitig diese alte dortlassen, praktisch zur Schrottentsorgung; und dann wird sie teuer weiterverkauft...

      Danke für Meinungen, Erfahrungen und Tipps, viele Grüße, Jan

      PS: Sofern ich die Säge wieder zum Laufen bekomme.... sollte das Kettenrad ausgetauscht werden? Oder ist der Grad des Eingelaufenseins noch akzeptabel?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Doc Jan ()

    • ich würde jedenfalls mal in den Öltank sehen und dann gegebenenfalls den Saugfilter reinigen. Wenn dieser von Schmutz nur so strozt ,kann die Pumpe ja nix fördern.Und wie macht man den Filter sauber? Man füllt Benzin in den Öltank , schüttelt die Säge heftig und lässt anschließend die Suppe wieder ans Tageslicht.
      :) Gruß vom Wilfried

      Update 24.12.2016 - Private Anfragen von Usern nicht mehr erwünscht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilfried ()

    • Hallo!

      Die Filterreinigung werde ich natürlich bei der Gelegenheit erledigen.

      War heute beim Händler vor Ort, diesmal bei einem sehr viel netteren Mitarbeiter. Zunächst hat er mir erklärt, dass es nicht die Kettenbremse ist, die heiß wird, sondern die Kupplung bei aktivierter Bremse, weswegen die Säge eben anfällig für Überhitzung an der Kupplung ist. Höchstwahrscheinlich war das Schneckenritzel schon über Jahr(zehnt)e angeschmort. Und durch die lange
      Säge-Aktion wurde es wieder weich, es lief bis zu einer halbstündigen Pause gut, und im Anschluss war es wie festgeschweißt. Konnte sogar ein neues Stihl-Ersatzteil (also die Schnecke samt Ritzel) kaufen, hiermit sollte dann alles wieder gehen.

      Problematisch: Die verschmorte Innenseite des Deckels. Diese hab' ich vom Schmor-Plastik befreit (ausgeschabt). Ist es tatsächlich so, dass hier Plastik an Plastik reibt? Also dieses Schneckenritzel am Deckel? Die Deckelfläche ist jetzt nicht mehr so glatt. Wäre es eine gute Idee, etwas Allzweckfett auf diese Stelle zu streichen?

      Viele Grüße, Jan

      PS: Das Kettenrad sei noch zu gebrauchen, und die Säge müsse ich auch nicht entsorgen, da es genügend Ersatzteile gäbe, zumeist im Nachbau (welche die Stihl-Vertretung eben gerade nicht verkaufen darf)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Doc Jan ()

    • Moin,

      hab' eben die neue Schnecke eingebaut. Nun geht die Säge wieder, und die Ölpumpe hatte offensichtlich keinen Schaden genommen.

      Die Materialkosten lagen im einstelligen Eurobereich. Der vom Händler zunächst prophezeite finanzielle Totalschaden war es also glücklicherweise nicht :)

      Viele Grüße, Jan