Klaeger Fortuna Bügelsäge

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    • Klaeger Fortuna Bügelsäge

      Nabend,
      habe heute unsere alte Klaeger Fortuna Bügelsäge vom Dachboden geborgen. Trotz einer Standzeit von locker 20 Jahren waren alle Teile noch gängig. Nach dem Reinigen und Ölen kam dann der spannende Moment. Überglücklich stellte ich fest, dass der Motor noch läuft.

      Nach wenigen Hüben der Säge zersprang das Sägeblatt. Das is nach einer solchen Standzeit ja auch nicht anders zu erwarten.

      Meine Fragen an euch:

      1. Wo bekommt man diese Sägeblätter noch her?

      2. Es sind keine Schmiernippel verbaut, sondern kleine Trichter mit Kläppchen oben drauf. Wie funktioniert und heißt das Schmiersystem?


      Es handelt sich um ein Identisches Modell wie dies hier. Bilder folgen morgen.

      Gruß
      Maximilian
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    • Moin,

      wir haben die gleiche Säge noch im täglichen Einsatz. Die Sägeblätter bekommst du zum Beispiel hier , oder beim örtlichen Lama mit Kramp-Vertretung. In die Klappöler kannst du mit der Ölkanne Öl einfüllen. In die Kappe hinten links an der Schwungmasse der Maschine kommt Fett rein. Durch reinschrauben der Kappe wird dann das Lager geschmiert.
    • Hallo

      Wir haben auch solch eine Bügelsäge. Das Problem war nur dass ein Hartgewebe Zahnrad eingebaut war. Da dies ab und an brach, und das Ersatzteil immer teurer wure bestellte ich passende Stahlzahnräder welche ich auf den passenden Durchmesser ausgedreht habe.

      Kann natürlich sein dass es auch als Sollbruchstelle gedacht war, da aber ein Flachriemen zur kraftübertragung dient schleift dieser vorher durch vor etwas bricht.

      Guß
      Andreas
      Fahr Deutz spar Diesel
    • Hier wie versporchen ein Bild meiner Säge.

      Weiß einer von euch ob man die Klappöler auswechseln kann, weil an einigen ist das Kläppchen schon ab.

      Desweiteren wäre es Nett wenn mir jemand erläutern könnte wie das mit dem Gewicht funktioniert.


      Gruß
      Maximilian
      Bilder
      • DSCI2002.jpg

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    • Also wenn die Säge hauptsächlich funktionieren soll, dann brauchen die Öler keine Klappen, wo man die her bekommt weiß ich nicht.

      Das Gewicht ist dafür da, um den Druck auf dem Sägeblatt zu erhöhen. Man schiebt es weiter auf den Sägenbügel um zum Beispiel einen breiten Flachstahl schneller zu sägen. Bei Profilen nimmt man den Druck wieder runter, um ein Verkanten des Sägeblattes zu vermeiden, das führt nämlich zum Bruch des oben erwähnten Zahnrads.
      Ich schiebe das Gewicht auch ganz zurück, wenn ich das Werkstück einspanne.

      EDIT: Ich sehe gerade, das deine Säge garkeine Kühlwasserpumpe hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yohanz ()

    • Hallo Maximilian,

      bei meiner Kläger fehlen auch ein paar Klappöler, tut der Funktion der Säge keinen abbruch.

      Hier z. B. kriegst Du solche Klappöler:

      oldtimer-jehle.de/shop/index.p…s6siqipjs9ejhhckbvjv8l8n6

      Ich denke mal, das die Klappöler einfach mit einer Beißzange herausgezogen werden und die Neuen mit leichten Hammerschlägen und ganz vorsichtig eingesetzt werden. Evtl. ein Stückchen Holz zum Schutz des Ölers verwenden.

      Lochabstand am Sägeblatt ist bei meiner Kläger 400mm. Die Sägeblätter sollten in jedem guten Werkzeugfachgeschäft zu bekommen sein.

      Gruß

      Roland
      gesendet von meinem Computer mit Tastatur und Maus
    • Hallo Leute

      mein Vater ist auch im Besitz einer solchen Bügelsäge, und wir nutzen diese noch regelmäßig in der alten Schmiede meines Vaters. Seid nur vorsichtig beim Spannen der Sägeblätter wenn ihr ein neues einbaut. Bei unserer Säge sind es 2,5 Umdrehungen an der Spannschraube. Ihr währet nicht die ersten denen beim Spannen den Bügel durchbricht.
      Drumm prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht mehr Hekta findet
    • Hallo Andy0815, wollte mal fragen woher du die passenden Zahnräder hast, bzw. wo es die originalen ZAhnräder gibt ich habe auch so eine Säge herumstehen und kann sie nicht mehr benutzen.

      mfg gerd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gerdg ()

    • Hallo!

      Ich habe eine fast identische Säge von Behringer, welche jedoch noch eine Kühlmittelpumpe hat. Diese wird von der Scheibe über einen Keilriemen angetrieben, wo das Pleuel zu dem Bügel montiert ist. Jedoch war die Pumpe fest und kein Riemen verbaut. Pumpe geht jetzt wieder. Nur wie soll ich den Riemen Spannen? Die Pumpe ist fest an der Wanne des Kühlmittels verbaut.

      An meinem Spannbacken, wo die Gehrungsmarkierungen sind, ist schon etwas abgebrochen. Wie kann man sowas reparieren? Oder wo bekommt man sowas neu?
    • Hallo Zusammen!
      Ich habe ebenfalls eine Klaeger Bügelsäge wie von D_4006 abgebildet.
      Allerdings ist meine komplett zerlegt. Habe die so geschenkt bekommen. Versuche die nun
      irgendwie wieder zusammenzubauen.
      Wollte euch fragen ob es möglich ist mir einige Detailfotos zukommen zu lassen.
      Würde mir beim Zusammenbau helfen.

      Dann wollte ich fragen ob einer von euch mir den Keilriemen oder Flachriemen mal abmessen könnte.
      Ich muss einen neuen anfertigen lassen da ich keinen habe. Bei meiner ist ein Flachriemen vorgesehen.

      Ihr würdet mir sehr helfen.

      Vielen Dank.

      Guntram
    • Hallo,
      ich will euch kurz auf dem Laufenden halten. Ich habe die Firma Klaeger angemailt mit der Bitte mir die Motordaten von Stefan zu bestätigen. Leider habe ich nur die Auskunft bekommen, dass ein Drehstrommotor für diese alte Säge nicht mehr lieferbar und sonstige Ersatzteile für eine solch alte Säge kaum noch vorhanden sind. Bestätigung der Leistungsdaten vom Motor Fehlanzeige. Dabei war aber eine Ersatzteilliste, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

      Einen Motor mit den Leistungsdaten, die ich von Stefan erhalten habe, habe ich in der Bucht ersteigert. Wenn der da ist und eingebaut ist, werde ich weiter berichten.
      Dateien
      Viele Grüße
      Wolfgang (Voepi)
      Deutz ut diäm Suerland