Ölwechsel Lenkgetriebe D 25.2

    • Ölwechsel Lenkgetriebe D 25.2

      Hallo miteinander,

      kann mir jemand erklären, wie der Ölwechsel im Lenkgetriebe beim D 25.2 funktioniert? Wo finde ich die Ein- u. Ablaßschraube? Welche Füllmenge? Welche Viskosität?

      Gruß Markus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von markus1 ()

    • Hallo Markus,

      vor 14 Tagen stand ich vor der gleichen Frage.
      Ich habe mir dann so beholfen, daß ich einen dünnen Schlauch, der gerade so in die Einfüllöffnung gepasst hat, reingeschoben habe. Dann habe ich mit einer großen(!) Spritze das alte Öl abgesaugt.
      Hat prima geklappt. Anschließend habe ich auf dem gleichen weg das neue Öl ins Lenkgetriebe eingefüllt.
      Die Spritze hab ich meinem Sohnemann gemopst, der sie letztes Jahr bei einem Besuch im Krankenhaus von einer netten Krankenschwester geschenkt bekommen hat....

      Viele Grüße
      Jochen
    • Hallo Markus,
      ich habe mir eine Spritze in der Apotheke für ein paar Euro gekauft. Plastikschlauch dran - universell einsetzbar. ;)

      Gruss
      Rolf
      Bilder
      • Spritze.jpg

        233,54 kB, 1.024×1.365, 522 mal angesehen
      Back to the roots - Schaun mer mal....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Donaven ()

    • Hallo zusammen,

      ich nutze den alten Thread, da er perfekt zu meiner Frage passt.
      Ölwechsel Lenkgetriebe D25.2

      Ich habe bereits die Suche genutzt und mehrere Berichte und Informationen gesammelt.
      Laut BA und bereits mehrfach geschrieben gehören 0,5 Liter in das Lenkgetriebe. Bzw. die Menge, die man beim Tausch herausholt?!
      Ich habe heute das Lenkgetriebe äußerlich gereinigt / abgewischt und den Ölstopfen gesucht.

      Anbei eine PDF Datei mit Zeichnug und Bild. Ich habe mir das Forumsmitglied Obrschwob als Vorbild genommen. Er hat eine vorbildliche Dokumentation über die Fingerlenkung eines F2L612/5 gemacht :thumbup:

      Meine Frage:
      Den Stopfen Nr. 19 muss ich öffen, um mittels Schlauch das Öl heraus zuziehen bzw. wieder einzufüllen?


      Leider finde ich in der BA oder Werkstatthandbuch keine Info zur Ölsorte.
      Motoröl oder Getriebeöl?

      In verschiedenen Threads finden sich da widersprüchliche Aussagen...
      Lenkgetriebe - Getriebeöl
      Lenkgetriebe - Motoröl

      Vielen Dank für eure Rückmeldungen und ein schönes Wochenende
      Rüdiger
      Dateien
      • Lenkgetriebe.pdf

        (284,8 kB, 96 mal heruntergeladen, zuletzt: )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rueno D25.2 ()

    • Hallo zusammen ,

      Stopfen entfernen und über der
      Lenkwelle / Rohr Öl einfüllen .

      Durchspülen bis das Öl sauber ist .

      Richtig reinigen geht nur mit
      vollständiger Zerlegung .
      Laut BA ist Getriebeöl richtig .
      Sorte ist genannt worden .

      Motorenöl ist auch möglich ,
      z.B. 15W40 , ist aber etwas
      dünnflüssiger .
      Aber das durchspülen ist
      einfacher .

      Fließfett und der gleichen ist
      auf keinen Fall zu nehmen .

      Unter dem Lenkrad ist auch ein Lager
      versteckt , nach dem durchspülen
      mit Kupferpaste behandeln .

      Das siehst du wenn man das
      Lenkrad abbaut .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hallole,

      ich würde da vor dem Ölwechsel erst mal den Zustand der Lenkung prüfen. Wer weiß,wie das innen aussieht! Zum 612er habe ich mal eine Doku geschrieben, die hier zwar nicht ganz paßt, es sich aber auch um eine Fingerlenkung handelt. Auch hier könnte es sein, daß eine der Deckelschrauben quasi als Ablaßschraube fungieren kann.

      deutzforum.de/index.php?attach…rlenkung-f2l612-5-nk-pdf/


      Passender Dichtsatz könnte evtl. bei oldtimertechnik-rubenbauer.de/dichtungen.htm vorhanden sein.


      Griaßle

      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Michael,

      nach dem WHB H-1099-7 und nach der ETL Z-1125-2 ist es eine (Ein-)Fingerlenkung ZF60, Füllmenge 0,5L! Siehe dort WHB (pdf-)Seite 43, (Druckseite 36).
      Anziehvorschrift Lenkradmutter 5-6 mkp und Lenkhebel 14 mkp - also in N * 9,81, gerundet 10.
      Ob das während der Bauzeit des Schleppers mal in eine Gemmerlenkung geändert wurde, weiß ich nicht. Das WHB weist erst für den D40L eine Gemmerlenkung ZF GD-28A aus.

      Das ändert nichts an der Frage des inneren Zustandes der Lenkung...

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Rüdiger,

      danke für die Blumen! An das hatte ich bereits nicht mehr gedacht. Naja, meine am 612/5 war eben auch funktionstüchtig...., was rauskam kennst Du ja... :/

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo ,

      wenn die Lenkung einwandfrei
      läuft , dann kannst du das Öl
      absaugen .
      Schau dir das Öl genau an .
      Falls du Metallrückstände findest
      unbedingt zerlegen .
      Wenn das Öl sauber ist ,
      absaugen und bis zum Gewinde
      auffüllen .

      Natürlich ist eine komplette
      Zerlegung das beste wenn
      Jahrzehnte nichts gemacht wurde .

      Siehe bitte in der ETL nach ob ein
      Lager sich unter dem Lenkrad
      befindet . Dieses muss auch
      abgeschmiert werden .
      Wenn hier was lose hat , kann
      es sein das Lagerteile unten im
      Gehäuse liegen .
      Bitte das prüfen .

      Wie mache ich das :
      Alle zwei Jahre kurz vor dem
      TÜV spülle ich das Lenkgetriebe
      durch und schmiere das Lager
      und den Konus der Lenkwelle
      mit Kupferpaste ab .
      Habe aber das Lenkgetriebe
      einmal komplett zerlegt und alle
      Dichtungen und Lager getauscht .
      Stolze Preise von Deutz kann ich
      nur sagen . Wenn mein Traktor
      rollt kann ich mit einem Finger
      das Lenkrad bewegen .
      Außerdem habe ich kein
      Spiel .
      Nach dem durchspülen ist bei mir
      das Lenkgetriebe bis Oberkante
      Gewinde voll und das zu viele
      Öl wird durch den Vierkant
      verdrängt .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hallo Michael,

      ist doch kein Problem! Dazu machen wir das hier ja gemeinsam. Mal kennt der eine, mal der andere die richtige Information. Bei der Vielfalt an Listen, Bildern und Hinweisen verguckt man sich schnell. Geht mir doch auch so ab und an.

      Bin gespannt, was nun aus der Lenkung wird...

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Guten Tag zusammen,

      mittlerweile habe ich das Öl gewechselt.
      1.
      Ich habe ich das alte Öl abgesaugt und kontrolliert. Es war kein Metallabrieb feststellbar.
      2.
      Dann habe ich Getriebeöl bis zum Gewinde des Stopfens aufgefüllt.
      3.
      Kleine Spritztour unternommen ;)
      4.
      Nochmal das Öl gewechselt (1+2).

      Das Absaugen ist etwas zeitaufwendig, geht aber. Der beschriebene Vorgang von Eckhard ist bestimmt effektiver. Ich habe mich dennoch für die "kleine Variante" entschieden. Lenkung ging und geht ja einwandfrei. Sehr leichtgängig und ohne Spiel.

      Nochmal danke für die vielen hilfreichen Infos.
      Gute Fahrt und schönes Wochenende
      Rüdiger