Angepinnt Verbandkasten & Warndreieck usw.

  • Verbandkasten & Warndreieck usw.

    StVZO § 31b Überprüfung mitzuführender Gegenstände
    Führer von Fahrzeugen sind verpflichtet, zuständigen Personen auf Verlangen folgende mitzuführende Gegenstände vorzuzeigen und zur Prüfung des vorschriftsmäßigen Zustands auszuhändigen:
    1. Feuerlöscher (§ 35g Abs. 1),
    2. Erste-Hilfe-Material (§ 35h Abs. 1, 3 und 4),
    3. Unterlegkeile (§ 41 Abs. 14),
    4. Warndreiecke und Warnleuchten (§ 53a Abs. 2),
    5. tragbare Blinkleuchten (§ 53b Abs. 5) und
    windsichere Handlampen (§ 54b),
    6. Leuchten und Rückstrahler (§ 53b Abs. 1 Satz 4
    Halbsatz 2 und Abs. 2 Satz 4 Halbsatz 2),
    7. Scheinwerfer und Schlußleuchten (§ 67 Abs.11 Nr.2
    Halbsatz 2).



    StVZO § 35h Erste-Hilfe-Material in Kraftfahrzeugen
    (1) In Kraftomnibussen sind Verbandkästen………

    (3) In anderen als den in Absatz 1 genannten Kraftfahrzeugen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h mit Ausnahme von Krankenfahrstühlen, Krafträdern, Zug- oder Arbeitsmaschinen in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben sowie anderen Zug- oder Arbeitsmaschinen, wenn sie einachsig sind, ist Erste-Hilfe-Material mitzuführen, das nach Art, Menge und Beschaffenheit mindestens dem Normblatt DIN 13 164, Ausgabe Januar 1998 entspricht.
    Das Erste-Hilfe-Material ist in einem Behältnis verpackt zu halten, das so beschaffen sein muß, daß es den Inhalt vor Staub und Feuchtigkeit sowie vor Kraft- und Schmierstoffen ausreichend schützt.
    (4) Abweichend von Absatz 1 und 3 darf auch anderes Erste-Hilfe-Material mitgeführt werden, das bei gleicher Art, Menge und Beschaffenheit mindestens denselben Zweck zur Erste-Hilfe-Leistung erfüllt.


    StVZO § 41 Bremsen und Unterlegkeile
    (1) Kraftfahrzeuge müssen 2 voneinander unabhängige Bremsanlagen haben….


    (14) Die nachstehend genannten Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen mit Unterlegkeilen ausgerüstet sein. Erforderlich sind mindestens
    1. ein Unterlegkeil bei
    a) Kraftfahrzeugen - ausgenommen Gleiskettenfahrzeuge - mit einem
    zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 4 t,
    b) zweiachsigen Anhängern - ausgenommen Sattel- und Starr-deichselanhänger (einschließlich Zentralachsanhänger) - mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 750 kg,
    2. 2 Unterlegkeile bei
    a) drei- und mehrachsigen Fahrzeugen,
    b) Sattelanhängern,
    c) Starrdeichselanhängern (einschließlich Zentralachsanhängern) mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 750 kg.
    Unterlegkeile müssen sicher zu handhaben und ausreichend wirksam sein. Sie müssen im oder am Fahrzeug leicht zugänglich mit Halterungen angebracht sein, die ein Verlieren und Klappern ausschließen. Haken oder Ketten dürfen als Halterungen nicht verwendet werden.



    StVZO § 53a Warndreieck, Warnleuchte, Warnblinkanlage, Warnweste
    (1) Warndreiecke und Warnleuchten müssen tragbar, standsicher und so beschaffen sein, daß sie bei Gebrauch auf ausreichende Entfernung erkennbar sind. Warndreiecke müssen rückstrahlend sein; Warnleuchten müssen gelbes Blinklicht abstrahlen, von der Lichtanlage des Fahrzeugs unabhängig sein und eine ausreichende Brenndauer haben. Die Warneinrichtungen müssen in betriebs-fertigem Zustand sein.
    (2) In Kraftfahrzeugen mit Ausnahme von Krankenfahrstühlen, Krafträdern und einachsigen Zug- oder Arbeitsmaschinen müssen mindestens folgende Warneinrichtungen mitgeführt werden:
    1. in Personenkraftwagen, land- oder forstwirtschaftlichen Zug- oder Arbeitsmaschinen sowie in anderen Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 t:
    ein Warndreieck ;
    2. in Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t:
    ein Warndreieck und getrennt davon eine Warnleuchte. Als Warnleuchte darf auch eine tragbare Blinkleuchte nach § 53b Abs. 5 Satz 7 mitgeführt werden.
    3. in Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Zug- und Sattelzugmaschinen sowie Kraftomnibussen: eine Warnweste.

    Warnwesten müssen der Norm DIN EN 471:2003+A1:2007, Ausgabe März 2008 oder der Norm EN ISO 20471:2013 entsprechen.

    Die Warnwestenpflicht ist ab dem 01.07.2014 gültig.

    Sie trifft auch auf unsere Fahrzeuge der LoF zu.


    Warnwesten müssen mitgeführt werden und NICHT dauerhaft getragen werden.

    Warnwesten müssen nur bei einem Unfall oder einer Panne getragen werden, um hier besser durch andere Verkehrsteilnehmer gesehen zu werden.


    Oben aufgeführte Punkte sind Gesetz, aber es empfiehlt sich zumindest einen Verbandkasten mitzuführen. Ein Unfall bzw. Unglück kommt schneller als man denkt, man muß ja nicht selbst davon betroffen sein, aber es ist immer gut wenn anderen in Schadensfällen geholfen werden kann.
    Ein Verbandkasten nimmt ja auch nicht viel Platz weg und meistens steht irgendwo zu Hause noch einer rum.


    Gruß
    Rüdiger


    Bitte nicht darauf antworten. Fragen bitte per PN oder E-Mail
    Deutz D40 1.S, Bj.: 1963

    Babba hat`n Traktor

    Unbeschreiblich das Gefühl, die verhaltene, donnernde Kraft unter sich zu spüren und nur mit einem leisen Händedruck entfesseln zu können.
    Das ist Motorradfahren!!
    ( Ilse Thouret, 1936)

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