Getriebeölwechsel F2L 612 N

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    • Getriebeölwechsel F2L 612 N

      Hallo Leute!
      Ich habe heute einmal nach dem Getriebeöl geschaut, nur in der Öffnung des Peilstabes ist lediglich ein Holzpropf drin, also nix mit mal eben den Getriebeölstand prüfen.
      Ich habe schon die Suche bemüht, aber ich weiss nicht wirklich welche Getriebe baugleich sind. Da gibt es hier doch bestimmt Experten! Also ich denke, dass ich nächste Woche das Getriebeöl einmal komplett wechseln werde. Ich habe schon gelesen, dass ich den Deutz warmfahren muss, dann das alte Öl durch die Ablassschraube ablassen und mit Diesel das Getriebe spülen, übernacht stehenlassen und am nächsten Tag neues Sae 80 Getriebeöl rein. Nun die Unklaren Dinge:

      1. Wieviele Getriebekammern hat mein Deutz, oder besser wie viele Ablassschrauben muss ich herausdrehen um das gesamte Öl abzulassen?
      2. In wieviel verschiedenen Kammern muss ich neues einfüllen?
      3. Was ist mit der Hinterradachse? Da gibt es wohl eine Ablassschraube, gefüllt wird aber wohl durch die Holzklotzöffnung.

      Gelesen habe ich schon, dass in die Öffnung mit meinem Holzklotz etwa 12 L reinkommen. Kann ich den Stand auch mit nem Zollstock oder so messen?

      DATEN:

      DEUTZ F2L 612-N
      5 Gänge
      612 Motor
      Bj. 07/57
      Für Tips wäre ich dankbar, vielleicht kann auch jemand seinen Peilstab mal auswessen und die Daten hier einstellen, wie ich gelesen habe, fehlt einigen der Peilstab.

      Christian
      Mein Traktor stellt sich vor:
      F2L 612/6N Bj. 1957
      Nummer 7460/2652
      612er Motor
      18PS
    • RE: Getriebeölwechsel F2L 612 N

      Hallo Christian,

      ich hab einen 612/5-NK, aber das Getriebe dürfte sehr ähnlich oder identisch sein. Es sind 2 Ablassschrauben, eine vorn am Hauptgetriebe und eine hinten unter dem Verteilergetriebe. Das Öl reicht bis zu den Simmerringen in den beiden Achsrohren. 12 Liter sind korrekt. Solltest Du auch ein Vorschaltgetriebe habe, so ist das eine separate Ablassschraube in Fahrtrichtung links neben dem Kupplungspedal. Da gehören 1,5 Liter rein (Überlaufschraube zur Kontrolle). Den Messstab für das Getriebe habe ich hier im Forum mal dargestellt mitsamt den Maßen. Ich häng sie aber nochmals dran, damit Du nicht so lange suchen musst. Die Gewindesteigung müsste ich erst nachmessen.

      Grüßle
      Obrschwob
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      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...

      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)

      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)

      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • ja danke Dir schonmal, demnach sollte der Ölstand bei maximaler Füllung 3 cm unter der Öffnung sein.
      Mhm, ich denke mal bei mir ist überhaupt nix drin. Habe einen Schraubendreher reingehalten und nach 8cm war er noch nicht im Öl... :(
      Mal sehen was die anderen Experten noch in Sachen Ölwechsel vorschlagen.
      Mein Traktor stellt sich vor:
      F2L 612/6N Bj. 1957
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    • Hallo Christian,
      ich habe auch einen F2L612/N.
      Mein Ölmessstab sieht aus wie der von Obrschwob.
      Hier noch mal Bilder.
      Sorry, hatte keinen Zollstock in der Garage. ;)
      Das weisse Teil ist geht vom Gewindeende bis zum Ende des Messstabes.
      Gruss
      Donaven
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      Back to the roots - Schaun mer mal....
    • Hallo,

      so etwas habe auch ich bei meinem F2L612/6N festgestellt.
      Kein Öl weit und breit, nur ganz unten war dann wenigstens etwas Öl zu finden.

      Das hatte aber einen Grund.
      Es sollte die defekten Wedis an den Steckachsen vertuschen.
      Ausserdem war der Kunststoffflansch am Getriebe, wo das Öl eingefüllt wird, auch nicht dicht.

      Mein Vorgänger hat es sich also einfach gemacht, Öl ablassen, und es kann nirgendwo was rauslaufen. :evil:

      Gruß Jörg.
      F2 L 612 / 6N, Bj. 56
      Unimog 406, Bj. 76
      Honda CB 125 K5, Bj. 72


      Oldtimerfreunde Kirchdorf a.H.
    • Hallo Jörg,

      ditto bei mir. Allerdings stand meiner 13 Jahre herum und hat sicher etwas "Öl geschwitzt". Der Ölstand ist jedenfalls ebenfalls nur im Hauptgetriebe vorhanden.

      Gruß
      Obrschwob
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    • Na Ihr macht mir ja Mut ;(

      Ich hoffe mal, dass mir das erspart bleibt.
      Ich habe nochmal geschaut, aber kann es sein, dass meiner nur das Wechselgetriebe mit den 12 Litern hat? Ich habe neben dem Schalthebel keine Einfüllschraube mehr gefunden, Ablassschraube übrigens auch nicht. Ich habe lediglich eine M18er Ablassschraube unter der Hinterachse mittig, die gleiche Schraube nochmal vorne unten. Das wars! Achso, auf der Hinterachse habe ich noch eine M22er Schraube. Muss ich da das neue Öl für die Achse einfüllen, oder kommt das alles über den Flansch wo eigentlich der Peilstab drin ist rein? Vielleicht kann mir da noch jemand fachkundiges weiterhelfen?
      Mein Traktor stellt sich vor:
      F2L 612/6N Bj. 1957
      Nummer 7460/2652
      612er Motor
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    • So, heute habe ich es getan. Getriebeöl an den beiden Ablassschrauben rauslaufen lassen, es kamen doch insgesamt knappe 5 Liter zum vorschein :rolleyes:
      Also neues 80W90 Öl in den Stutzen rechts am Trittblech, es kamen genau 12,2 Liter rein, dann sagte mein Zollstock maximal.
      Probefahrt, Schalten ging schonmal butterweich :D
      War doch richtig, dass sich das Öl bis in die Hinterachse verteilt? ?(


      edit:

      der komplette Beitrag mit den dazu passenden Antworten ist in diesem Thema zu finden: Wellendichtring an Bremstrommel erneuern F2L 612 N

      Gruß,
      Malte
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Berndt ()

    • Nabend zusammen,
      nu ich habe geler´nt das der Messtab nur aufgesetzt wird zum messen !!!
      @ Donaven - warst Du gestern in Mühleip auf dem Schleppertreffen ????

      Gruß
      Specht.
      Ene Kölsche Jung fiehrt Deutz un drink Kölsch :D

      Rechtschreibfehler sind kreative Ausdrücke des verfassers und sind zu akzeptieren!:-)
    • Hallo Specht,
      du bestätigst meine Vermutung.
      Nein, ich war nicht in Mühleip.
      Ich war von Gestern bis heute Nachmittag am Niedrrhein ;)
      Wanderng mit Kumpels.
      Aber sonst wäre ich hingefahren.
      Gruss
      Rolf
      Back to the roots - Schaun mer mal....
    • @ Donaven,
      denke mal Ihr hattet abgesehen vom heutigen Wetter jede menge Spaß.
      Habe nur gefragt weil dein Schlepper mir bekannt vor kam , werde mich aber geirrt haben .
      Es war meiner Meinung eine gelungene Veranstalltung, hat mir wie Letztes Jahr super gefallen.
      Es waren jede menge Deutz anwesend , hatte auch jede menge Bilder gemacht , nur ist mir meine Knippskiste geklat worden, hatte sie nur in die Jakentasche gesteckt wo man leicht drann kam.
      Nu selbst schuld - aber Ärgern tuts mich trotzdem .

      Gruß
      Specht.
      Ene Kölsche Jung fiehrt Deutz un drink Kölsch :D

      Rechtschreibfehler sind kreative Ausdrücke des verfassers und sind zu akzeptieren!:-)
    • @specht
      Ist natürlich Mist wenn einem die Kamera geklaut wird. Bist du sicher, das du sie nicht verloren hat?
      Gerade aus der Jackentasche?
      Trotzdem verhagelt einem der Verlust die Stimmung ?(
      Donaven
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    • Jau,
      hatte zuerst auch an verloren gedacht , nur mir lief, was mir später aufgefallen ist, ein Schatten hinterher, wie die Knipskiste weg war , hatte ich auch keinen Schatten mehr.
      Kann zwar Einbildung sein - aber glauben tu ich`s nicht.

      Specht.
      Ene Kölsche Jung fiehrt Deutz un drink Kölsch :D

      Rechtschreibfehler sind kreative Ausdrücke des verfassers und sind zu akzeptieren!:-)
    • Hallo,

      wenn man das Getriebe über Nacht mit 12 Litern Diesel zu Reinigungszwecken flutet, besteht dann nicht die Gefahr, dass man am nächsten Tag ne große Sauerei vorfindet, da das Dieselöl ob der geringeren Viskosität durch irgendwelche Dichtungen nach draußen geflossen ist (wo eben das SAE 80-Öl nicht durchkam)? Oder sollten intakte Dichtungen (v.a. die Simmeringe an den Achsenden, deren Defekt viel Freude beim Bremsen bereitet) das abhaben können?

      Grüße, Jan
    • Hallo,

      ich möchte demnächst das Getriebeöl an meinem F2L 612/6-N wechseln. Hab' mir die Sache nun angeschaut und folgende Fragen:

      a) Hab' ein originalversiegeltes 20-Liter-Fass "Getriebeöl SAE 80" gefunden, Markenöl. Das ist leider schon 40 Jahre alt. Meint Ihr, ich kann es dennoch verwenden, zumindest für ein paar Monate? Sieht noch ganz gut aus die Flüssigkeit, wobei sich Mineralöle ja allgemein zersetzen können.

      b) Genau vor dem Schaltknauf befindet sich ein Schraubdeckel, welcher allerdings KEINEN Pegelstab enthält (siehe oberes Bild, Schraubdeckel liegt daneben). Ich möchte nicht ausschließen, dass mal einer dran war, aber das Loch darunter ist gerade mal 2,5 cm tief, der übliche Messstab (siehe Bilder weiter oben im Thema) kann das nicht gewesen sein. Ist dies das Einfüll-Loch für das Getriebeöl? Wie gesagt, es hat einen Boden, zur Seite hin ist es allerdings offen (wie bei alten Batterien zur Säurestandkontrolle). Leider ist es innen völlig trocken, doch das muss nichts heißen, denn es ist konstruktionsbedingt trocken, wenn auch schon ein Bruchteil an Flüssigkeit fehlt...
      Alle 12 Liter(!) durch diese kleine Öffnung?

      c) Erkenne ich die beiden Getriebeöl-Ablassschrauben richtig (im unteren Bild mit 1 und 2 markiert)?

      Danke für Eure Infos, Grüße, Jan
      Bilder
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    • Hallo Jan,
      Einfüllstutzen für das Getriebe und Verschlussdeckel incl. Messstab sind rechts unterhalb des Sitzes.
      Da ist ein Ausschnitt im Blech.
      Den Verschlussdeckel kannst du hier sehen.

      ;)
      Gruss
      Rolf

      ps: Schau mal in deine PN's.
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