Mein neuer Frontlader am D4006

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    • Mein neuer Frontlader am D4006

      Hallo
      Ich war es leid immer mit irgendwelchem Behelf Geräte umzusetzen,oder Gewichte zu bewegen und bin Dank Achim endlich zu meinem Wunschfrontlader von Stockey&Schmitz gekommen.Wegen einer Fehlkonstruktion der Konsolen war dem Vorbesitzer die Kupplungsglocke mehrfach durchgebrochen und er verkaufte den Lader.
      Mein D4006 sollte nach fast 40 Jahren ohne Frontlader nicht das gleiche Schicksal ereilen,also modifizierte ich die Konsolen mit einer Verstrebung (Flacheisen 20x100) bis zum Vorderachsbock.Nun fungiert die dicke Schraube seitlich an der Kupplungsglocke nicht mehr als Drehpunkt und die Stöße werden nicht mehr auf die oberen Dome der Kupplungsglocke geleitet,sondern zum Vorderwagen abgeleitet.
      Hier mal ein paar Bilder:
      Gruß Ralf
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    • Mei´n neuer Frontlader am 4006

      Hallo Kohlemann,

      Habe auch einen Stockey u. Schmitz Frontlader an meinem 5206 , mit den gleichen Konsolen , mmh das mit der Kuplungsglocke macht mich schon nachdenklich ! Ich lade mit dem Frontlader Rundballen und Holz auf . Bei mir ist in den 33 Jahren noch nichts Passiert ! Gott sei Dank .
      Ist die Kupplungsglocke durch Überlastung vom Frontlader gebrochen ?
      Fehlkonstrucktion an den Konsolen ! Wo ! Bass Frondlader sind auch nur an der Kupplungsglocke angeschraubt ! Wäre nett wenn Du mir darüber genauere Info geben könntest!
      Danke Dir schon mal !!

      mfg Specht.
      Ene Kölsche Jung fiehrt Deutz un drink Kölsch :D

      Rechtschreibfehler sind kreative Ausdrücke des verfassers und sind zu akzeptieren!:-)
    • Hallo Ralf,

      eine sauber Ausführung der Abstützung zum Vorderachsbock - so wie Achim das auch immer empfohlen hat. Da wird auch die schöne Motorhaube der 06er nicht so verdeckt wie bei der BAAS Lösung der Abstützung.

      'Ich habe in dem Bild mal an der Verstrebung am Beginn des Vorderachsbockes etwas eingezeichnet. Würde es Sinn machen, an dieser Stelle die lange Eisenverstrebung noch zusätzlich mit einem Eisenwinkelstück zu den dort vorhandenen Schraubenlöchern des Vorderachsbockes hin zu verstreben?

      Gruß Elmar



      PS

      Achim hat mir den Tipp gegeben, die Schrauben von der Frontladerverstrebung zum Vorderachsbock in kurzen Zeiten immer mal wieder nachzuziehen - die lockern sich bei BAAS nämlich schon mal
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    • Hallo
      Schön,das euch meine Konstruktion gefällt und nun zu den einzelnen Fragen:

      @Friedhelm
      Das blaue Ding ist eine Schmotzer Fronthydraulik für die Hackmaschine,es gab auch einen sog. Frontlift,das sah dann wie ein Staplermast aus und es gab eine Frontladeraufnahme für die Hackmaschine.

      @AssiY2K
      Momentan ja,da die originale Halterung fehlt.Den Schlepper richte ich aber zzt.wieder ganz her und auch das Fritzmeierverdeck mit Überrollbügel soll wieder dran.

      @Specht
      Der Frontlader war an einem D5006A,da kommen schon Kräfte drauf,die an meinem D4006 wahrscheinlich nie entstehen,aber sicher ist sicher.Zur Fehlkonstruktion:Wenn du die ersten zwei Bilder betrachtest,siehst du die Schweißnaht,wo die Frontverstrebung angeschweißt ist.Die Konsole war dort nur an der einen seitlichen Schraube befestigt.Wenn der Schlepper beim Laden also in den Haufen fuhr,funktionierte diese Schraube wie ein Drehpunkt und alle Schläge und Stöße wurden auf die oberen Dome geleitet,wodurch irgendwann die Kupplungsglocke brach.
      Bei den Baaskonsolen wurde meist noch die nächste seitliche Bohrung mitbenutzt,so das kein Drehpunkt mehr vorhanden war.Diese Bohrung habe ich ebenfalls mit einbezogen,wie du auf den Bildern 3 und 4 erkennen kannst.Sie befindet sich von der dicken seitlichen Schraube etwa 10cm weiter Richtung Motor.

      Gruß Ralf
    • Hallo Elmar
      Schön,daß dir meine Lösung sogar besser gefällt als die Baaslösung. :]
      Schaden kann diese von dir eingezeichnete zusätzliche Verstrebung auf keinen Fall,da könnte man auch noch drangehen.Über diese Konstruktion müßte man dann schon mit einem Panzer überrollen,um sie zu zerstören. :D
      Schrauben an Frontladerkonsolen von Zeit zu Zeit nachziehen sollte nicht vergessen werden,wie du schon richtig schreibst..
      Gruß Ralf
    • Moin,

      ist zwar schon etwas älteres Thema und passt aber ein wenig dazu weil hier auch von durchbrechen ect, die Rede ist.

      Hab aus Langeweile gerade ein wenig auf der Alö-Website rumgstöbert und mir ist dabei aufgefallen das bei erstaunlich vielen Herstellern eine Hinterachsabstüzung empfohlen wird. Aber bei den Deutzmodellen ist eine Empfehlung erstaunlich "selten".

      Wer legt diese Empfehlungen für eine Hinterachsabstüzung fest? Der Laderhersteller oder wird vom Laderhersteller beim Schlepperproduzent angefragt ob der Bock das aushält? Bei Zetor z.B. wir konsequent eine Abstützung nahegelegt...

      MfG Wübbo
    • Hallo Wübbo,

      die Laderhersteller fragen nicht nur beim Schlepperhersteller nach, sondern sie entwickeln die Konsolen gemeinsam mit denen. Oft werden auch Prototypen gebaut und Belastungstests unterworfen. Dazu gehört z.B. das Fallenlassen der Schwinge mit möglichst schwerem Ladegut, und kurz vor Erreichen des Bodens wird das Steuerventil geschlossen. Je nach dem, wie diese Versuche und Berechungen usw. ausgehen, wird die Konsole mal so, mal anders konstruiert.

      Es ist natürlich keine Kunst, einen Frontlader an einen DX 4.50 A mit Frontkraftheber und Bereifung 18.4R34 udn Druckluftanlage ( mal so beispielshalber :D ) anzupassen, wenn der Lader für den DX 4.50 Hinterrad mit Bereifung 16.9R34 ohne Druckluft bereits fertig ist, aber wenn komplett neue Schlepperbaureihen auf den Markt kommen, bedeutet das für die Frontladerhersteller erstmal viel Arbeit und viel Geldausgabe. Dasselbe gilt übrigens auch für die Hersteller von Frontkrafthebern, zumindest für die besseren ( Hersteller, meine ich ).

      Gruß
      Michael
    • Hallo Heiner,

      anbei ein Bild meines 5006 (Stoll Frontlader) und dessen Abstützung als Beispiel. Wenn man selber etwas konstruiert würde ich versuchen eine Verstärkung bis unter die Hinterachse zu konstruieren um die Belastung der Kupplungsglocke durch ein ggf. angehängtes Zusatzgewicht abzumildern.

      Gruß
      Theo
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    • kohlemann schrieb:

      Wegen einer Fehlkonstruktion der Konsolen war dem Vorbesitzer die Kupplungsglocke mehrfach durchgebrochen und er verkaufte den Lader.
      Hallo,
      Das durchbrechen vom Kupplungsglocke hat immer angefangen im Loch wo die Kupplungsstange nach innen geht.
      Da hilft eine Abstutzung nach vorne nicht.
      Ab ca 1972 würde die Kupplungsstange nach aussen verlegt, und war die Kupplungsglocke geschlossen.
      Von dieser Ausführung sind nach meine Kenntisse keine mehr durchgebrochen.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Karel Vermoesen
    • Hallo Karel,
      hast du vielleicht ein Bild von der Stelle, die du meinst?
      Ich habe eine 5006 Bj68 mit Baas Frontlader und mit Fronthydraulik. D.h. meine Kupplungsglocke ist wohl gefährdet!?
      Das würde ich mir gerne genauer anschauen.
      Vielen Dank

      Grüße
      Rainer
      Hat's der Bauer im Kreuz, fährt er einen ....
    • Hallo Karel
      Ich bin aber der Meinung, das die Konsolen trotzdem eine Fehlkonstruktion waren, wären sie wie meine nach vorne verstrebt gewesen, wäre auch die Kupplungsglocke mit dem Loch für die Kupplungsstange nicht durchgebrochen. Die originalen Konsolen waren nur unten an den Zapfen fest und oben mit einer Schraube pro Seite mit der Kupplungsglocke verschraubt. Die ganzen Kräfte wirkten dadurch komplett oben an dieser einen Schraube, da die untere seitliche Schraube wie ein Drehpunkt funktioniert. Durch die Verstrebung nach vorne wirkt dieser Drehpunkt nicht mehr und die Kräfte werden auf die einzelnen Festpunkte gleichmäßiger verteilt.
      Das Problem trat meist bei den Allradschleppern auf, da dort ganz andere Kräfte wirken als bei den Hinterradmaschinen.
      Gruß Ralf
    • arno.dietrich schrieb:

      hast du vielleicht ein Bild von der Stelle, die du meinst?
      Hallo Rainer,
      Wo die Kupplungsstange vom Pedal ins Kupplungsgehäuse geht. ( Bild in anlage)
      Das Kupplungsgehäuse hat auf die gleiche ebene unten ein Loch, und oben
      die Bohrung für die Sitzschwinge. Beide sind beim Ausführung mit
      außenliegende Kupplungsstange entfallen.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Karel Vermoesen
      Bilder
      • IMG_20170204_0002.jpg

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