Angepinnt Zugmaul nicht drehbar

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    • Ich muss noch einmal ein kleines Feedback von mir geben.

      Ich habe mir einfach das "Verschlussstück" (wo auch der Schmiernippel drin ist) an der Arbeit neu drehen lassen.
      Das Teil geht jetzt noch weg zum galvanischen Verzinken und dann ist es in Kombination mit neuen Tellerfedern wie neu :)

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      Lg Basti
      __________________________
      Deutz D4005, Baujahr ´67
    • Moin Deutz-Fahrer,

      das gleiche Problem habe ich mit meiner Anhängerkupplung auch. Das Kupplungsmaul lässt sich nicht drehen. Den Gewindedeckel mit Schmiernippel habe ich rausbekommen. Die Tellerfedern und der Arretierungsmechanismus sind gut in Schuss. Ich habe die Anhängerkupplung mit dem Zugmaul nach unten in den Schraubstock gespannt und bade den hinteren Lagerspalt bis auf weiteres mit WD40.
      Der Rastmechanismus ist mit den Tellerfedern ist meines Erachtens ziemlich stramm. Wie groß darf denn das Auslösemoment sein, bis sich das Zugmaul drehen muss. Von Hand wird das sicher nicht gehen!?
      Ich lasse die Kupplung mal über Nacht zum Einweichen so stehen. Morgen kommt dann die lange Eisenstange. Aber ich befürchte ohne Wärme wird das schwierig.
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      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167
    • Hallo.

      Von Hand sollte das nicht funktionieren - da klemmen die Kugeln dann doch zu stark.

      Mit einer Eisenstange aber schon. Wir hatten damals einen Riesenoschi mit ca. 2m Länge. Die Kugeln waren da aber noch drin bzw. wussten wir noch nicht, wie das Zugmaul aufgebaut ist.

      Wenn du alles zerlegt hast, sollte sich da aber was tun.
      lg Sebi
    • Moin Deutz-Fahrer,

      die Zugmaulachse wurde über Nacht schön mit WD40 eingeweicht. Dann habe ich die Kupplung wieder an den Schlepper gebaut. Eine lange, dicke Eisenstange, die gerade so in das Loch vom Vorsteckbolzen passt habe ich eingesteckt und mal ordentlich daran gerissen. Rührte sich natürlich kein Stück. Einfach nur mit dem Vorhammer auf der Stange rumprügeln erachtete ich als sinnlos, da die Stange dann mehr federt als das Zugmaul zu drehen. Dann kam mir die Idee die Eisenstange mit einer Schraubzwinge gegen den Bügel vom Überrollbügel vorzuspannen um ein Basismoment zu erzeugen und dann mit dem Fäustel gegen die Stange das entscheidende Drehmoment für die Drehung zu erreichen. Das ging gleich beim ersten Schlag gegen die Eisenstange los. Drei mal nachgespannt rechts, dann das Gleiche nach links. Immer wieder WD40 ins Loch gesprüht, so das die Kerbe in der Zugmaulachse das Sprühöl mit auf die Reise im Kreise nimmt. Nach kurzer Zeit konnte ich das Zugmaul nur mit der Stange bewegen und dann einfach mit der Hand. Und das alles ohne Wärmebehandlung :thumbsup: .
      Alles wurde schön gereinigt und wieder zusammengebaut. Mit der Fettpresse ordentlich Fett in den Fettnippel gepresst bis das Fett an beiden Enden der Zugmaulachse wieder rausquoll und dann mit einem Besenstiel das Zugmaul weitergedreht und wieder gefettet.
      Nun lässt sich das Zugmaul mit einem Besenstiel relativ leicht weiterdrehen, bis es deutlich spürbar einrastet.
      Wenn man das Zugmaul 1-2 Mal im Jahr um 360° dreht und etwas Fett einpresst, sollte die Anhängekupplung immer gängig bleiben ;)
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      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


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    • Hallo zusammen,

      hab auch ein Zugmaul das sich nur ein paar Millimeter nach links und rechts drehen lässt.

      Es handelt sich um ein Rockinger Zugmaul (Bild).
      Leider hat es keine Schraube o.ä. zum reinigen der Kugel (wenns eine gibt).

      Hat vielleich jemand Erfahrung mit diesem Typ?
      Ist es mit der Hand bzw. Stange überhaupt drehbar?

      Danke,
      Grüße
      Michael
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      F2L612/5 NK
      und
      John Deere 2020
    • Moin Michael,

      das Zugmaul ist mit Sicherheit drehbar. An der rechten Seite ist ein Kegelwulstschmierkopf, den würde ich mal gut mit Fett versorgen. Stecke eine lange Eisenstange ins Loch vom Vorsteckbolzen und gib ordentlich Druck auf die Stange. So wie das Zugmaul aussieht sollte es nicht wirklich festgerostet sein. Das Zugmaul hat schon ein strammes Rastmoment, so dass es sich nicht einfach von Hand drehen lässt. Wenn es nicht geht, dann so verfahren wie hier Zugmaul nicht drehbar
      Wer gut schmiert...... ;)
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


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    • "Der Vorgänge hat wohl die Feder durch unzählige Unterlegscheiben ersetzt.
      "
      Diese "Unterlegscheiben" sehen schwer nach Federscheiben aus sie sind etrwas Tellerförmig und werden immer Paarweise mit der Hohlen Seite zueinander gedreht montiertun dann eben so als Tellerfeder gestapelt.
      gruß schmucki
      Wo nur Luft kühlt, kann kein Wasser fehlen oder einfrieren!
    • Hallo,
      Für das spiel im Anhängemaul gibt es schon eine Lösung. An der Stelle wo das Maul vor den Träger kommt, (so benenne ich das jetzt mal) bildet sich mit zunehmendem spiel ein Spalt aus (rund). Wenn man jetzt im Durchmesser des Kranzes am Maul einen Ring dreht, der die dicke des Spaltes und den innen Durchmesser des Bolzen der durch den Träger geht dreht hat, kann man diesen drei teilen (eventuell von jedem Teil noch etwas entfernen) und die Teile hinter den Kranz schlagen.
      Leider habe ich noch keine Langzeiterfahrung >2Jahre. Bis dato ist aber kein merkliches Spiel entstanden.

      MfG
      Johannes
    • Hallo zusammen,

      ich habe zwar kein Problem mit einem nicht drehendem Zugmaul aber trotzdem eine Frage hierzu ohne gleich ein neues Thema zu erstellen.

      Mein DX hat das originale Zugmaul mit einem 25mm? Bolzen.
      Mein Anhänger ein Reisch D-80 hat eine 38mm Öse.

      Gibt es eine vernünftige, einfache und kostengünstige Lösung um beide auf das gleiche Maß zu bringen?
      - Ein neues Zugmaul (ca.700€) zu kaufen fällt aus Hobby gründen aus.
      - Eine andere Zugöse für den auflaufgebremsten Anhänger habe ich noch nicht gefunden.

      Gibt es wie bei den LKW eine verschleiß Buchse?
      Ich habe hierzu leider noch nichts gefunden.
      Baut ihr euch solche Reduzierungen selber?

      Wer kann mir eine praktikable Lösung vorschlagen.

      Ich fahre ca 50h im Jahr davon 10h mit Anhänger.

      Gruß BJ
    • Moin Bauer Janski,

      fertig wirst Du für Dein spezielles Problem keine Lösung kaufen können.
      Ich würde mir aus härterem Stahl eine Buchse mit kleinem Kragen drehen lassen. Die Buchse sollte im Außendurchmesser einen halben Millimeter größer sein als Deine 38er Zugöse. Das Innenmaß sollte 1,5mm weiter sein als Dein Vorsteckbolzen. Das solltest du aber vorher genau ausmessen, da die Zugöse und der Vorsteckbolzen sicher Verschleiß aufweisen. Dann wird die fertige Buchse mit einem mindestens 2mm dicken Sägeblatt aufgesägt und in die Zugöse Deines Anhängers gepresst. Durch die Federwirkung wird die Buchse an seinem Platz bleiben. Bei Bedarf kannst Du sie einfach wieder rausdrücken.
      Hier gibt es Reparaturbuchsen, ebay.at/itm/Buchse-geoffnet-Fu…322b52:g:NxUAAOSwmUdUYJlO nur für Dein spezielles Maß nicht.
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


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    • Hallo alle zusammen,

      auch ich gehöre zu denen, bei dem daqs Zugmaul fest ist.
      Die Schraube mit dem Schmiernippel habe ich rausgedreht, auch die Tellerfedern entfernt.
      Da kam auch eine klein Druckfeder zum vorschein.
      Was ich nicht weis, wie bekommt man denn den Bolzen raus????
      Danke für Eure Hilfe

      Gruß
      Nico
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    • Moin Nioc,

      die kleine Druckfeder stammt von dem Schmiernippel. Im Fett findest Du bestimmt auch noch die kleine Verschlusskugel.
      Im Loch der Arretierung steckt noch eine dicke Scheibe mit Ausfräsung für den Arretierstift, und der Arretierstift. Das ist auf dem Bild zu sehen. Versuche mal mit einem starken Neodym Magneten die Scheibe und den Stift herauszuholen. Das ging bei mir auch. Ansonsten WD 40 ins Loch kippen und einweichen lassen.
      Ich habe mein Zugmaul so Zugmaul nicht drehbar Zugmaul nicht drehbar wieder flott bekommen.
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


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